Kultusministerien

Im Spiel bilden Kinder vielfältige Kompetenzen aus. Lernen und Spielen gehören zusammen. Deshalb unterstützen die Kultusministerien aus allen 16 Bundesländern die Initiative "Spielen macht Schule".
 


KULTUSMINISTERIUM HESSEN

Hessen

Warum heißt es eigentlich so häufig "man muss sich Spielraum lassen"? Spielraum brauchen wir in vielem. Wir benötigen  Entscheidungsspielraum, brauchen Handlungsspielraum und geben unseren Gedanken gerne einen weiten Spielraum. Wenn ein Spielraum zur Verfügung steht, wird geklärt, abgewogen, überlegt und es wird über Alternativen nachgedacht. Für uns Erwachsene hat also der "Spielraum" noch immer eine große Bedeutung: Spielräume schaffen Möglichkeiten! Und das ist in besonderem Maße für Kinder wichtig. Kinder bilden im Spiel vielfältige Kompetenzen aus. Lernen und Spielen sind untrennbar miteinander verbunden.
Wir begrüßen die Initiative, Kinder und Familien wieder mehr ans Spielen heranzuführen und dafür "Spielräume" zu schaffen.            
 
 



BAYRISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT UND KULTUS

Spielregeln verstehen und umsetzen, Strategien entwickeln, auch bei negativem Spielstand durchhalten und letztendlich sogar verlieren können, ohne in Wut oder Tränen auszubrechen - welche Fähigkeiten werden einem Kind beim Spielen abverlangt!
Wo erfährt es sonst derartige Herausforderungen und dementsprechende Entwicklungsimpulse? Viele Maßnahmen im Unterricht, die der Förderung kognitiver und sozialer Kompetenzen dienen, erreichen dieses Ziel nicht auf vergleichbar effektive Weise, wie das Spielen in der Gruppe. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus begrüßt es deshalb sehr, dass durch die Initiative "Spielen macht Schule" das gemeinsame Spiel wieder einen höheren Stellenwert erhält.
 



MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT BADEN - WÜRTTEMBERG

Ministerium Baden Württemberg

Spielen und Lernen sind die zwei Seiten einer Medaille
Spiel ist notwendig für die kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse.
Die Rolle der Erwachsenen besteht dabei nicht nur darin, gefährliche Spielelemente zu verhindern, sondern auch darin, anregende Spielsituationen zu schaffen und vor allem, sich selber als Personen in das Spiel und damit in die Lernprozesse einzu-bringen: Andere Menschen sind ein wichtiger Teil der Welt des Kindes, sie müssen deshalb auch eine Rolle in der Spielwelt des Kindes finden. Andere Menschen haben eigene Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen, Ansprüche und Rechte. Auch das muss dem Kind vermittelt werden. Spielerisch werden auch die Grundlagen für die spätere Motivation des Kindes in der Schule, selbst im späteren Erwachsenenleben gelegt. Im Spiel kann das Kind zunächst etwa lernen, dass in bestimmten Situationen der Erfolg nicht vom Zufall oder von anderen Menschen, sondern ganz wesentlich von der eigenen Anstrengung abhängt. Diesen Zusammenhang von Anstrengung und Erfolg zu lernen setzt wiederum Selbstständigkeit voraus. Wenn dem Kind alles abgenommen wird, kann es die Wirkung des eigenen Verhaltens nicht lernen. Das baden-württembergische Kultusministerium begrüßt die Initiative, Spielen und Lernen als die zwei Seiten einer Medaille ins öffentliche Bewusstsein zu heben.

Christa Engemann, Leiterin des Referats „Kindergärten, Grundschulen, Hauptschulen“
 


 
 
MINISTERIUM FÜR SCHULE UND WEITERBILDUNG DES LANDES NORDRHEIN - WESTFALEN

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg


Der Mensch wird durch seine Sinneserfahrungen in der Kindheit bis ins hohe Alter hinein geprägt. Deshalb ist es wichtig, Kinder mit Spielsachen und Dingen zu umgeben, die ihre körperliche und seelische Entwicklung stärken. Sinnvolle Spiele regen Sprache und die Entwicklung der Sinne an und fördern spielerisch die soziale Kompetenz. Die enge Verbindung von Spielen und Lernen wirkt sich günstig auf die kreativen und motorischen Fähigkeiten von Kindern aus. Leseschwäche, Rechenschwäche, Artikulation und Hören werden im Spiel positiv beeinflusst.
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen begrüßt es, dass der Verein Mehr Zeit für Kinder e.V.  durch seine Initiative "Spielen macht Schule" Schülerinnen und Schülern Raum zum Spielen in der Schule schafft.
 
 


SENATSVERWALTUNG FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG BERLIN

Minisierium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

   


MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT, JUGEND UND KULTUS DES LANDES RHEINLAND - PFALZ

Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz
           

      



MINISTERIUM FÜR BILDUNG, JUGEND und SPORT DES LANDES BRANDENBURG

Mnisterium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

 


BEHÖRDE FÜR SCHULE UND BERUFSBILDUNG DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG

Behörde für Schulbildung Hamburg

„Das Spiel ist die erste Poesie des Menschen“ stellte schon Jean Paul fest. Und damit hatte er Recht. Denn Spielen ist für Kinder ein wesentliches Mittel, die Welt zu erkunden, sie zu deuten und sich zu ihr in Beziehung zu setzen.
Damit liegt die wichtige Bedeutung des Spiels für die Primarpädagogik auf der Hand. Und deshalb messen wir in unseren zukünftigen Primarschulen dem spielerischen Lernen eine große Bedeutung zu. Sind Sequenzen für das freie Spiel und zielgerichtete Lernspiele schon heute in jeder Grundschule fest eingeplant, nehmen sie für die individuelle Förderung in der neuen Primarschule erst recht einen wichtigen Stellenwert ein.  Die Initiative „Spielen macht Schule“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Spielens im Primarunterricht verstärkt in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Kindern und ihren Eltern soll das Spiel als spannende Alternative zu Computer und Fernseher wieder näher gebracht werden.
Ins Leben gerufen wurde die Initiative vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ sowie dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Insgesamt wurden schon über 360 Spielezimmer in deutschen Schulen ausgestattet. 2010 wird es weitere 200 Spielezimmer geben, jedes zehnte davon bei uns in Hamburg.
Grundschulen können sich mit einem pädagogischen Konzept ebenso für die kostenlose Ausstattung bewerben wie Eltern- und Fördervereine in Absprache mit ihrer Schulleitung. Gerade die Mitwirkung von Eltern im Spielezimmer könnte zudem ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern werden.
Ich freue mich, über diese Initiative den Schirm spannen zu dürfen, und danke dem Verein und dem Transferzentrum herzlich für Ihr Engagement.
Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, dass Kinder den Schatz des fantasievollen Spiels möglichst lang bewahren und in manchen Fällen auch erst wiederentdecken.
 




SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS UND SPORT

Säsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst



 

NIEDERSÄCHSISCHES KULTUSMINISTERIUM


In den Tageseinrichtungen für Kinder und in den Grundschulen ist Spielzeug alltäglicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Das Spiel bietet optimale Bedingungen für das Lernen, Freiräume zum Ausprobieren, lockt in imaginäre Welten und fantastische Abenteuer. Es fordert den Ehrgeiz heraus und schafft allgemein eine angenehme Lernatmosphäre.
In unserem Grundsatzerlass „Die Arbeit in der Grundschule“ haben wir ausdrücklich aufgenommen, dass das Lernen im Spiel und das spielende Lernen eine wichtige Funktion haben. Das Spiel bietet den Schülerinnen und Schülern ein wichtiges Erfahrungsfeld für die Entwicklung von Ordnungssystemen wie Regeln und Vereinbarungen. Spiel und freie Arbeitsformen verdeutlichen den Kindern, dass sie mit ihren Interessen und Bedürfnissen sowie ihrem Wunsch nach Selbstständigkeit ernst genommen werden.
Das Niedersächsische Kultusministerium begrüßt es deshalb, dass durch die Initiative „Spielen macht Schule“ das gemeinsame Spiel wieder einen höheren Stellenwert erhält.



MINISTERIUM FÜR BILDUNG, KULTUR UND WISSENSCHAFT SAARLAND



SENATORIN FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND GESUNDHEIT BREMEN



MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KULTUR MECKLENBURG - VORPOMMERN



KULTUSMINISTERIUM DES LANDES SACHSEN - ANHALT



 

MINISTERIUM FÜR BILDUNG UND KULTUR DES LANDES SCHLESWIG - HOLSTEIN


 

THÜRINGER MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KULTUR