Startseite » Über uns
Spielen macht Schule ist eine bundesweite Initiative, die das analoge Spielen als festen Bestandteil von Grundschulbildung etabliert. Mit hochwertigen Spielezimmern, pädagogisch geprüften Spielen und praxisnahen Konzepten fördern wir Lernfreude, soziale Kompetenzen und Kreativität bei Kindern
Der Verein Mehr Zeit für Kinder und das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen haben 2007 „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen.
Der Name ist für den bundesweit agierenden Verein aus Frankfurt Programm – und das seit mehr als 30 Jahren. Mit dem Ziel, die Position des Kindes in der Gesellschaft zu stärken und mehr Kinderfreundlichkeit zu fördern, holt er für seine vielfältigen Initiativen starke Partner mit ins Boot: aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
Das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm ist ein wichtiger wissenschaftlicher Partner des Projekts. Es betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Kognitionswissenschaften mit Schwerpunkt Lernforschung. Gehirn- und Bildungsforschung gehen hier mit pädagogischer Praxis Hand in Hand.
Aktives Spielen ist Kindern ein elementares Bedürfnis. Doch in Zeiten, in denen immer weniger freie Spielflächen zur Verfügung stehen, hat es Konkurrenz bekommen. Fernsehen, Computer, Handys und Co. üben schon auf Kinder im Grundschulalter eine zunehmende Faszination aus.
Die moderne Hirnforschung aber weiß: Wer sein Wissen passiv über Bildschirm-Medien bezieht, speichert es weniger gut im Gedächtnis ab. Aktive Erfahrungen, die möglichst viele Sinne ins Spiel bringen, prägen sich besser und nachhaltiger ein.
Klassisches Spielen aktiviert Körper, Geist und Emotionen. Es erfordert Bewegung, Kreativität, Teamgeist und Lust auf neue Erfahrungen. All das ist wichtig für die kindliche Entwicklung und schafft auch gute Voraussetzungen für das Lernen in der Schule.
Kinder brauchen die Gelegenheit, selbst Erfahrungen zu machen, Dinge auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen, sich auszutoben, im Spiel mit Gleichaltrigen ganz viel über sich selbst zu lernen – und das auch in der Grundschule.
Die Initiative „Spielen macht Schule“ will deshalb mehr wertvollen Raum für das Spielen an Grundschulen schaffen. Denn Spielen macht nicht nur Spaß, sondern auch schlau!
„Gute Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel.“
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Gründer des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm
Spielen ist viel mehr als ein Freizeitvergnügen: Wenn Kinder spielen, lernen sie – unbewusst, ohne Anstrengung und mit viel Motivation. Seit der Gründung hat „Spielen macht Schule“ messbare Wirkung erzielt.
Seit 19 Jahren statten wir Grundschulen in Deutschland mit Spielezimmern aus.
Der Verein Mehr Zeit für Kinder und das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen haben „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen. Ihren bundesweiten Erfolg verdankt die Initiative auch den Unterstützern aus Politik und Wirtschaft.
Spielen braucht Spiele – und die stellen Sponsoren aus der Spielwarenbranche kostenlos zur Verfügung.
Alle Spielwaren, die die Schulen erhalten, wurden zuvor vom ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen auf ihre lernfördernden Eigenschaften geprüft.
Wir bedanken uns bei:
Spielen erweitert individuelle Kompetenzen und es fördert das Miteinander. Kurz: Es macht fit für die Anforderungen der Schule und des Lebens. Deshalb sprechen sich auch die Kultusministerien für wertvollen Raum zum Spielen im Unterricht aus.
Auch dank der Kultusministerien macht Spielen bundesweit Schule. Sie unterstützen das Projekt nicht nur mit ihrer Wertschätzung, sondern auch mit der aktiven Teilnahme in der Fachjury.

Spielen macht Schule – jetzt auch in der Lehrerausbildung
In Kooperation mit der Hessischen Lehrkräfteakademie wird „Spielen macht Schule“ erstmals systematisch in der Lehrkräfteausbildung verankert. Künftige Lehrkräfte lernen bereits im Studium die Bedeutung des Spielens als Bildungsmedium kennen und erwerben Kompetenzen, Spielwaren gezielt und didaktisch reflektiert im Unterricht einzusetzen.
Spielen wird als fester Bestandteil in die Ausbildung integriert: Spielwaren fließen in Fachmodule ein, und ein eigenes Spielezimmer im Studienseminar schafft Raum für praktische Erfahrungen. So wird Spielen von Anfang an als selbstverständlicher Teil und Lernmedium zeitgemäßer Pädagogik erlebbar.